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21. Schulkonferenz

Erste Schulkonferenz im Schuljahr 2018/2019 - neues Format

Wie im letzten Schuljahr vereinbart, fand am 18. September - anders als in den vergangenen Jahren - eine erste Schulkonferenz gleich zu Beginn des Schuljahrs statt. Die Schulleitung konnte zwar noch nicht so detailliert über das letzte Jahr berichten wie sonst üblich, dafür bestand die Möglichkeit, aktueller die Planungen mitzugestalten.

Im Frühjahr wird dann voraussichtlich eine zweite Schulkonferenz stattfinden, auf der Berichte den Schwerpunkt bilden.

Die Agenda

Die Konferenz dauerte von 15:00 bis 17:30 Uhr.

Auf der Tagesordnung standen

  • neben der "Aktuellen Stunde"
  • die Schuljahresplanung 2018-2019
  • ein Bericht von dem laufenden Projekt, in dem sich die Verwaltungsschule mit den Kompetenzen befasst, die mit einer digitalisierten Verwaltung verbunden sind
  • und eine Darstellung der Ergebnisse der letzten Selbstevaluation.

Protokoll ist online...

Das [FETTProtokoll der 21. Schulkonferenz] (pdf, 312.5 KB) finden Sie hier. (Das vollständige Protokoll, in dem auch die teilnehmenden Schüler*innen namentlich genannt sind, können Sie als Schulangehörige*r im Sekretariat einsehen.)
Im Protokoll werden auch die Anliegen dokumentiert, die die Schüler*innen aus den Klassen in der Aktuellen Stunde vortrugen. Es ging u.a. um Stundenplanfragen vor den Abschlussprüfungen, schulische Anliegen der Kaufleute für Büromanagement und die Schlösser in der Teeküche.

Die Schuljahresplanung

Statt wie bisher umfangreiche und vielleicht etwas erschlagend wirkende Dokumente ("Bericht der Schulleitung" zum jeweils vorausgegangenen und "Schuljahresplanung" zum laufenden Jahr) vorzulegen, hat die Schulleitung in diesem Jahr etwas schlankere Formate ausprobiert. Im Vorfeld waren ein Überblick über die für das Schuljahr 2018/2019 geplanten Unterrichtsverpflichtungen (pdf, 31.1 KB) und Mindmap-ähnliche Stichworte zu den geplanten Vorhaben (pdf, 215.3 KB) verschickt worden. Auf der Schulkonferenz wurde dann ein zweiseitiger LEITANTRAG (pdf, 287.9 KB) beraten; in 12 Punkten werden darin die wichtigsten Vorhaben des Schuljahres 2018-2019 benannt.

Neben den Kerngeschäften "Unterricht" (mit über 10.000 Unterrichtsstunden so viel wie seit Jahrzehnten nicht) und "Prüfungen" ging es u.a.

  • um den geplanten Wahlpflicht-Schwerpunkt "Antisemitismus und Alltagsrassismus", den die Verwaltungsschule in Kooperation mit dem Lidice-Haus realisiert
  • um diverse curriculare Aufgaben wie die z.B. die Neukonzipierung des Lernfeldes "Gewährende Verwaltung", berufsbezogenes Projektmanagement und Agilität sowie die Neugestaltung der Zeugnisse, die auch mit einer Neugliederung der Lernfelder und Kurse bei VFA und JuFA verbunden sein wird
  • um Digitalisierungsaktivitäten in Lehre und Geschäftsprozessen
  • und um die Teamentwicklung in dem größer und vielfältiger gewordenen Lehrer*innen-Kollegium.

Einstimmig beschloss die Schulkonferenz diese Planungen. Die Schulleitung wird auf den kommenden Schulkonferenzen berichten, inwieweit die Umsetzung gelingt...

Billigung der Schulkonferenz fand auch die seit Beginn dieses Schuljahres bereits praktizierte neue Geschäftsverteilung innerhalb der Schulleitung. An Stelle des alten, auf dem Stellvertretungsprinzip basierenden Modells wird an der Verwaltungsschule eine Tandem-Führung, bei der Direktor und Kondirektorin gemeinsam leiten, erprobt. - Wir werden mehr berichten, wenn dieses Prinzip auch formell in der Geschäftsverteilung verankert ist.

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Ausbildung in Verwaltungsberufen

Zusatzpilot zu dem bundesweiten Projekt "Führung im digitalisierten öffentlichen Dienst" (FührDiv)

Katja Lessing präsentierte der Schulkonferenz als Projektleiterin die Schwerpunkte dieses spannenden Projektes, das federführend von der Verwaltungsschule bearbeitet wird. Die Präsentation (pdf, 1.2 MB) können Sie hier nachlesen.

Im Dezember findet der nächste Transfer-Workshop des bundesweiten "FührDiv"-Projektes in Bremen statt; thematischer Schwerpunkt wird dann die Kompetenzentwicklung sein.

Evaluation

wieder aufwärts :-)

Patricia Grashoff informierte die Konferenz über die Ergebnisse der jüngsten Selbstevaluation. Genereller Eindruck: Wieder deutliche Aufwärtstendenz bei den Zufriedenheitswerten. Neben überwiegend guten und sehr guten Ergebnissen (immerhin 85% aller Schüler*innen gehen gern (44%) oder überwiegend gern (41%) auf die Verwaltungsschule; 92% können dem Unterricht wenigstens überwiegend folgen und 87% eine klare Struktur erkennen) gibt es ausbaufähige (z.B. finden "nur" 71%, dass die Schule gut oder überwiegend gut auf den Beruf vorbereitet) und auch richtig unbefriedigende Ergebnisse (nur gut die Hälfte beurteilt die Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Ausbildung positiv). - Diesbezüglich müssen Verwaltungsschule und AFZ für die Verwaltungsfachangestellten bzw. das Hanseatische Oberlandesgericht für die Justizfachangestellten also weiter nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen...

zum Schluss: Chemnitz...

Auf Nachfrage der GPR-Vertreterin in der Schulkonferenz berichteten mehrere Schüler*innen davon, dass in ihren Klassen u.a. im Politik-Unterricht die Vorfälle in Chemnitz mit ihren rechtsradikalen, rassistischen und gewalttätigen Auswüchsen natürlich Thema gewesen sei.
Verwaltungsschuldirektor Holger Wendel sagte, dass es ihn als Leiter einer Verwaltungsschule, die auch "Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage" sei, besonders berühre und empöre, dass es im Zusammenhang mit Chemnitz indifferente Haltungen, üble Verschwörungstheorien und unverantwortliches Handeln bis in obere Staatsorgane hinein gebe. Er erinnerte daran, dass viele Verwaltungsschulangehörige im Januar 2015 die große Demonstration für ein buntes und vielfältiges Bremen aktiv unterstützt hätten. Aus der Verwaltungsschule würde es sicher erneut große Zustimmung und Unterstützung geben, wenn es, wie kürzlich in Hamburg, auch in Bremen eine starkes Zeichen gegen Rassismus und Demokratiefeindlichkeit gäbe.